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Volksinitiative «Arbeit muss sich lohnen!»

21. Januar 2026

Votum Karin Koch Wick, Grossrätin und Co-Präsidentin Die Mitte Aargau anlässlich der Medenkonferenz Überparteiliches Nein-Komitee:

Familien gefährden? NEIN

Die finanziellen Mitteln eines Haushalts sind entscheidend für die Bildungsergebnisse von Kindern; so das klare Fazit des Armutsmonitorings des Bundesamtes für Sozialversicherungen. Kinder aus Haushalten mit Sozialhilfe schaffen dreimal häufiger keinen nachobligatorischen Abschluss als Kinder aus anderen Familien und dreimal seltener eine gymnasiale Maturität.

Wird diesen Familien die sowieso schon knappe Sozialhilfe, wie von der Initiative verlangt, zusätzlich gekürzt, so hat dies gravierende Folgen für die Bildungschancen der betroffenen Kinder. Dies umso mehr, als bekanntlich Einelternfamilien mit jungen Kindern zu den grössten Risikogruppen für den Langzeitbezug von Sozialhilfe gehören.

Wird Müttern und Vätern mit Kindern über vier Monaten der Grundbedarf gekürzt, wirkt sich das auf die finanziellen Mittel der ganzen Familie aus. Kleinkinder, die nicht in die Sonnenseite des Lebens hineingeboren wurden, leiden; sie wachsen in Armut auf und werden – wie etliche Studien leider belegen – in ihrer Entwicklung gestört. Das Risiko, dass diese Kinder als Erwachsene selber wieder mit Armut, Arbeitslosigkeit und gesundheitlichen Problemen konfrontiert sind, ist gross. Folgen, die auch uns, als Gesellschaft, betreffen und immense Kosten verursachen.

Darum sagt Die Mitte am 8. März: «Nein» zur Kürzungs-Initiative

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