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NEIN zur unsäglichen Enteignungssteuer

27. November 2025

Leserbrief von Andreas Brunner, Oberentfelden, ehem. Grossrat Mitte

Man mag zum Namen Blocher stehen wie man will, aber wer den im Aargau tätigen Zweig dieser Familie als «Klimasau» bezeichnet, hat wohl jede Verhältnismässigkeit und auch jeglichen Anstand verloren. Das auch im Hinblick darauf, dass die Leute des Initiativkomi-tes bei eigener Betroffenheit gerne und schnell mit den Begriffen «beleidigend», «übergriffig» oder «anstössig» um sich werfen. Die Erbschaftssteuerinitiative ist eine Enteignungsinitiative, denn es geht den Initiantinnen vor allem um das Geld der sogenannt Reichen. Dabei zahlen die Personen, die von der Initiative betroffen wären, bereits heute ungefähr 30% der Vermögenssteuer in der Schweiz. Im Gegensatz zu unseren Nachbarländern kennt die Schweiz eine Vermögenssteuer, dafür keine Erbschaftssteuer für direkte Nachkommen. Die Vermögen werden also in der Schweiz jedes Jahr besteuert und nicht nur einmal bei der Erbschaft. Ueber alles gesehen ist die alljährliche Vermögenssteuer wahrschrinlich ertragreicher als die einmalige Erb-schaftssteuer. Die Initianten wollen aber nicht das Eine oder das Andere sondern Beides. Das kommt einer Enteignung gleich. Die Mehrheit im Aargau freut sich darüber, politisch denkende Unternehmerinnen und Unternehmer zu haben, die gute Arbeitsplätze anbieten.

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