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Fraktionsvotum Vorfälle Kantonsschulen

2. Juni 2026

Die Ereignisse der vergangenen Wochen an den Kantonsschulen Wettingen und Baden geben Anlass zu grosser Sorge.

Für Die Mitte-Fraktion ist klar, solches Verhalten ist inakzeptabel. Sachbeschädigungen, Einschüchterungen und gegenseitige Feindseligkeiten haben an unseren Schulen keinen Platz. Wer fremdes Eigentum mutwillig beschädigt oder Konflikte eskalieren lässt, muss mit Konsequenzen rechnen.

Was als Nebenbuhlerschaft zwischen zwei Schulen dargestellt wird, hat längst eine Grenze überschritten. Die jüngsten Vorfälle zwischen  den Schülerinnen und Schülern der beiden Kantonsschulen gingen weit über harmlose Rivalitäten hinaus. Vandalismus, Sachbeschädigungen und Angriffe auf Personen führten zu erheblichem Schaden.

Wir erwarten eine lückenlose Aufklärung der Ereignisse. Die Verantwortlichen müssen identifiziert und konsequent zur Rechenschaft gezogen werden. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Gewalt, Vandalismus und Einschüchterung folgenlos bleiben.

Gleichzeitig ist es uns wichtig, die grosse Mehrheit der Schülerinnen und Schüler nicht unter Generalverdacht zu stellen. Die allermeisten Jugendlichen besuchen ihre Schulen, lernen engagiert und verhalten sich respektvoll. Gerade jetzt, da sich viele von ihnen mitten in einer anspruchsvollen Prüfungsphase befinden, verdienen sie unsere Unterstützung und Anerkennung. Ihnen wünschen wir für die bevorstehenden Prüfungen viel Erfolg.

Die Politik, die Schulen und die Gesellschaft müssen gemeinsam klarstellen: Bildungseinrichtungen sind Orte des Lernens, des Respekts und des gegenseitigen Austauschs. Sie dürfen niemals zu Schauplätzen von Gewalt, Sachbeschädigung und blinder Zerstörung werden.

Für unsere Fraktion ist klar: Null Toleranz gegenüber Gewalt und Vandalismus – und volle Unterstützung für jene Jugendlichen, die unsere Werte leben.

Ich danke Ihnen.

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